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black smoker
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black smoker / white smokerBlack smoker (dt. Schwarze Raucher) und white smoker (dt. Weiße Raucher) sind hydrothermale Quellen am Meeresboden. Sie
kommen durchschnittlich in einer Tiefe von über 2000 Metern vor. Das Wasser der smoker kann eine Temperatur von bis zu 400°C haben. Auf Grund des
hohen Drucks in dieser Tiefe ist das Wasser auch bei diesen Temperaturen noch flüssig. Das aufgeheizte Wasser stammt aus der ozeanischen
Kruste und ist sehr mineralreich. Durch die erhöhte Temperatur verbessert sich die Löslichkeit anderer Stoffe im Wasser. Es kommen vor allem
gelöste Sulfide und Salze von Metallen wie z.B. Eisen, Mangan und Kupfer vor ebenso wie Anhydrit, Gips oder Siliziumoxid. Bei Kontakt mit dem
kalten Meerwasser (Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt) kommt es zur Ausfällung der mineralischen Fracht. Dadurch bilden sich im Laufe der
Zeit Schornstein-artige Strukturen um die Thermalquellen. Die ausgefällten Minerale sorgen zudem dafür, dass eine
"Rauchfahne" sichtbar wird. Je nach Art der gefällten Minerale ist die "Rauchfahne" von schwarzgrauer (black smoker; z.B. Sulfide,
Salze der Metalle) oder hellgrauer (white smoker; z.B. Angydrit, Gips) Färbung. Mit einer durchschnittlichen aktiven Phase von ca. 20 Jahren sind die
Raucher nur relativ kurze Zeit aktiv.
Wie die cold seeps so bilden auch die black smoker die Grundlage für eine Lebensgemeinschaft, die von der Energie des
Sonnenlichtes unabhängig ist. Viele der an den smokern vorkommenden Arten sind endemische Arten. Die Grundlage der Nahrungskette bilden chemoautotrophe
Bakterien, die ihre Energie aus den Schwefelwasserstoffen beziehen.
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